Die antirassistische Gruppe Mainz hat sich 2009 anlässlich der bundesweiten Woche gegen Abschiebungen gegründet. Mit verschiedenen Aktionen und Informationsveranstaltungen haben wir seitdem die Situation von Refugees und MigrantInnen sowie den alltäglichen Rassismus, mit dem sie hier konfrontiert sind, thematisiert.
Aktuell arbeiten wir mit dem Netzwerk „konkrete Solidarität“ zusammen.

Statt Regulierung von Migration und systematischer Verweigerung von Rechten fordern wir Gleichheit in allen sozialen und politischen Belangen sowie die Achtung der Menschenrechte jeder Person unabhängig von Herkunft und Papieren.
Unsere Solidarität gilt den Verfolgten und den Illegalisierten. Daher war und ist einer der Schwerpunkte unserer Arbeit die Mobilisierung gegen den Abschiebeknast in Ingelheim sowie alle anderen Abschiebeknäste und Lager.
Für uns ist es eine Form von Rassismus, wenn bestimmten Menschen der Zugang zum Staatsgebiet verweigert wird.
Genau die Auswahl, wer kommen darf und wer nicht, basiert nämlich auf rassistischen Kriterien.
Unser Protest richtet sich gegen das System der Migrationskontrolle, gegen die Selektion von Einwanderern und gegen die Brutalität des Abschiebesystems. Abschiebeknäste und die viele tausend Menschenleben fordernde Grenzabschottung um Europa dienen der Aufrechterhaltung einer ungerechten Welt. Sie sind Teil einer auf rassistischen Strukturen beruhenden Einteilung von Menschen nach Nützlichkeitserwägungen und müssen auf dem Weg zu einer gerechten Welt abgeschafft werden.

Wir treffen uns jeweils am 01. Und 03. Montag eines Monats um 20.15 Uhr im Brockenhaus in der Leibnizstraße 1b und freuen uns über Menschen, die sich mit uns austauschen und mit uns zusammen aktiv werden wollen.
Online erreicht ihr uns über diese Seite oder per Mail antiramainz [ätt] nadir.org oder wegmitdemabschiebeknast [ätt] capuma.net